Heizungen mit fossilen Brennstoffen durch Wärmepumpen zu ersetzen nützt allen

Rechnet sich ein Heizungsersatz von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien für Mehrfamilienhäuser bei der Sanierung?

In sehr vielen Fällen lässt sich die Frage mit „Ja" beantworten. Zwar ist die Investition in eine Wärmepumpenanlage mit Erdsonde und Photovoltaik deutlich höher als der schlichte Ersatz der alten Ölheizung mit beispielsweise einer modernen Gasheizung, die Betriebskosten sind dafür aber viel tiefer. Vergleicht man die jährlichen Kosten für den Betrieb der Wärmepumpenanlage zuzüglich der Verzinsung der Mehrkosten mit den Betriebskosten der Gasheizung, resultiert in den meisten Fällen ein klarer Vorteil für das Wärmepumpensystem.

Die Mietbelastung für die Mieter steigt nicht und der Eigentümer kann seine Mehrinvestition dennoch amortisieren.

Kann jetzt der Eigentümer von diesen Einsparungen profitieren obwohl diese Einsparung ja die an die Mieter ausgelagerten Nebenkosten betrifft? Vor allem für Regionen mit höherem Leerstand wird häufig argumentiert das die Mieten sich dort ja nicht erhöhen lassen und eine Überwälzung der Investition eben nicht gelingt. Das Schöne aber ist: Die Mietbelastung der Mieter muss gar nicht erhöht werden. Es hat sich in Studien und Analysen gezeigt, dass die Nebenkosten für die Mieter so stark sinken, dass die Nettomiete ausreichend erhöht werden kann, um dem Eigentümer die Amortisation seiner Investition zu ermöglichen. Es ist eine win-win-win-Situation. Der Eigentümer bekommt ein energieeffizientes und grüneres Gebäude ohne Mehraufwand, der Mieter eine neue Heizung die im Sommer im Umkehrbetrieb des Wärmepumpensystems sogar Kühlung ermöglicht ohne Erhöhung seiner Mietbelastung und die Umwelt erhält eine weitere Heizung mit deutlich verringerter CO2-Belastung.


Beispiel einer Machbarkeitsanalyse des Heizungsersatzes für eine Wohnliegenschaft in Neftenbach, Baujahr 1986




In diesem Falle bleiben noch über 3'200 Franken pro Jahr die entweder genutzt werden können um die absolute Mietbelastung der Mieter zu senken (ohne Renditeverlust für den Eigentümer) oder um die Investitition für den Eigentümer schneller zu amortisieren (ohne Mietsteigerung für den Mieter).

Vergleiche für eine Studie mit sanierten Gebäuden und effektiven Verbrauchsdaten auch:


Sanierungen_mit_3_Gewinnern_Schlussberic
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